”Surfen macht süchtig! Fangen Sie am besten erst gar nicht damit an!"

Twittern

Ich wage zu behaupten, dass es nur wenige Sportarten gibt, die den eigenen Lebensstil und die eigenen Sichtweisen so nachhaltig verändern wie das Surfen.

Ob Du willst oder nicht, ob bewusst oder unbewusst, der Evaluationsprozess zum ‚Homo Surf‘ ist vorprogrammiert, sobald Du mit dem Surfvirus infiziert wurdest.

Ob Du bereits infiziert bist oder nicht, kannst Du anhand folgender Beispiele herausfinden:

1. Du erleidest körperliche Schmerzen am Wannsee-Strand beim Blick aufs flache Wasser.

2. Auf allen Fotos, auf denen unabhängig von dem eigentlichen Hauptmotiv Meer im Hintergrund zu sehen ist, schaust Du ob dieses Wellen hat oder haben könnte.

3. Du bekommst Schnappatmung, wenn Dir Deine nichtsurfende Freundin oder Dein nicht surfender Freund einen 1-wöchigen Städteurlaub vorschlägt.

4. Endlich im Surfurlaub, auf dem Weg vom Flughafen zum Meer machst Du Dir vor Aufregung fast in die Hosen, wenn Du nach einer Kurve endlich den blauen Meereshorizont und die ersten Wellenlinien entdeckst (Tipp: lass aus Sicherheitsgründen ggf. jemand anderes ans Steuer…)

5. „Flat“ ist ein Wort, das alle Facetten der Übellaunigkeit in Dir auslöst, von Wut über Fatalismus hin zu Trauer und Depression.

Tipp: akzeptiere und umarme die Natur und übe Dich in Dankbarkeit.

6. Du denkst beim Brettkauf schon über das nächste nach.

7. Du definierst Luxus anders. Du würdest jederzeit eine Nacht im 5-Sterne-Hotel gegen eine Nacht am Surfstrand eintauschen.

8. Tagelang Sand zwischen den Zehen zu haben und Dich nur mit Salzwasser zu waschen ist kein Problem für Dich. Als Frau fragst Du Dich, wofür ein Beautycase gut sein soll.

9. Auf die Frage Deiner Verwandten, ob denn genügend Wind im letzten Surfurlaub da war, ziehst Du eine höfliche Grimasse.

Du stellst fest, dass Du Dich Stunden ausschließlich von der Energie des Meeres und der Sonne ernähren kannst.

11. Du überlegst fieberhaft, wie Du deine Arbeit und Deinen Lebensstil an Deine Surfpassion anpassen kannst – nicht umgekehrt.

12. Du begreifst, dass Glück nicht an Besitz gekoppelt ist, sondern an die kleinen Dingen des Lebens, an die Nähe zur Natur und an Freiheit.

Hast Du Dich als Surfer wiedererkannt? Dann teile den Artikel mit anderen!

 

Gefallen Dir meine Artikel? Spendiere mir einen Kaffee oder kaufe ein T-Shirt in meinem Shop!

Trage einen Verwendungszweck (z.B. "Danke, Precious Ocean!") und einen Betrag ein.

Validating payment information...
Waiting for PayPal...
Validating payment information...
Waiting for PayPal...

4 Responses

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*